Ochsenhausen
Hoch über Ochsenhausen thront die gewaltige Anlage der ehemaligen Benediktiner- Reichsabtei, die im Jahr 1093 erstmals urkundlich erwähnt ist. Über 700 Jahre lang haben hier Mönche im Geiste des Heiligen Benedikt gewirkt: Ora et labora - bete und arbeite.
Heute beherbergen die weitläufigen Konventgebäude die Landesakademie für die musizierende Jugend in Baden-Württemberg. Und heute wie damals ist das Kloster durch Konzerte und Ausstellungen kulturelles Zentrum für die ganze Region. Für die prächtige Klosterkirche schuf der berühmte Orgelbaumeister Joseph Gabler eine Orgel, die zu seinen Meisterwerken zählt.
Eine der noch letzten erhaltenen Schmalspurbahnen das "Öchsle" zockelt hier noch durch Wiesen und Wälder.
Knopfmuseum
Knöpfe hat jeder. Doch wohl niemand hat so viele und so schöne wie das Knopf & Knopf-Museum: Zu den wertvollsten Exemplaren in dem Museum im alten Bahnhof gehören ein südindischer Hochzeitsknopf, handgeschnitzte Elfenbeinknöpfe und ein schwarzer Jet-Knopf aus viktorianischer Zeit. Wenn es heißt: Sie werden Knöpfe mit anderen Augen sehen, ist das nicht zu viel versprochen.
Bierkrugmuseum
Das Schussenrieder Bierkrugmuseum, Deutschlands erstes seiner Art, ist mehr als eine Ausstellung von Bierkrügen. Es ist eine Erlebnisreise durch 5 Jahrhunderte Deutscher Trinkkultur.
Eine lebendige Dokumentation vergangener Werte rund um den Bierkrug. Die sorgfältig, zusammengestellte Sammlung zeigt auf drei Stockwerken über 1000 Bierkrüge.
Federseemuseum
Das oberschwäbische Federseemuseum liegt inmitten einer faszinierenden Moorlandschaft, am Rande eines seit der Eiszeit verlandenden, schilfumgebenen Gewässers. Dicht wie wohl nirgends sonst in Europa befinden sich hier im 45 m² großen Federseebecken gut erhaltene Jagdlager, Moorsiedlungen und Pfahlbauten aus vorgeschichtlicher Zeit.
Vor allem ihrer Darstellung und den international bedeutenden Funden aus über 14 000 Jahren Menschheitsgeschichte verdankt das Museum seine Anziehungskraft. Zum festen Programm gehören Führungen, Aktionen sowie Projekte im Museum selbst und auf dem umgebenden Freigelände.
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