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Aktuelles
Autor: Nicole Hentschke
Artikel vom 08.04.2021

Aktuelle Situation bezüglich Teststrategien an Schulen

Nun hatte das Kultusministerium in der Nacht vom 7. April auf den 8. April konkrete Vorgaben an die Kommunen und Städte geschickt.

Um eine einheitliche Teststrategie für die Schulen festlegen zu können, musste bisher auf die verpflichtenden Vorgaben des Kultusministeriums gewartet werden. Damit aber ein möglichst reibungsloses Vorgehen an den Schulen ermöglicht wird, fanden bereits letzte Woche ein Gespräch zwischen der Stadtverwaltung und den Schulleitern der Grundschulen und der weiterführenden Schulen statt. Ebenso wurde am Mittwoch, 7. April, in einer Videokonferenz das weitere Vorgehen besprochen. Bei dieser Videokonferenz nahmen die Schulleiterinnen und Schuleiter der Laupheimer Schulen, Oberbürgermeister Gerold Rechle, die Mitarbeiter aus dem Dezernat für Bildung und Betreuung und Andreas Bochtler, Leiter des Amts für Brand- und Bevölkerungsschutz teil. Nun hatte das Kultusministerium in der Nacht vom 7. April auf den 8. April konkrete Vorgaben an die Kommunen und Städte geschickt.

Aus diesen geht hervor, dass nach den Osterferien sowohl den Beschäftigten der Schulen als auch den Schülerinnen und Schülern wöchentlich Schnelltestmöglichkeiten zur Verfügung stehen. Die kommende Woche soll zunächst als eine einwöchige Startphase gelten. In dieser Woche findet, mit Ausnahme der Abschlussklassen und der Notbetreuung, noch kein Präsenzunterricht statt. Ebenso gilt in dieser Woche, dass Personen, die entweder den schulischen Präsenzbetrieb wahrnehmen oder die Notbetreuung nutzen, sich freiwillig testen lassen können. Ab dem 19. April gilt jedoch in Stadt- und Landkreisen, dass an den Schulen eine inzidenzabhängige indirekte Testpflicht eingeführt wird. Dabei ist dann ein negatives Testergebnis Voraussetzung für die Teilnahme am Präsenzunterricht an öffentlichen Schulen und Schulen in freier Trägerschaft. Diese Regelung betrifft ebenso Kinder, die an den Schulen die Notbetreuung (Klasse 1 bis einschließlich Klasse 7) in Anspruch nehmen. Das Kultusministerium sieht dabei vor, dass die Tests in der Regel an den Schulen durchgeführt und von schulischem Personal angeleitet und beaufsichtigt werden sollen. Dabei findet die angeleitete Schnelltestung in Abstimmung mit dem Schulträger statt.

Aktuell bereiten die Schulen Infoschreiben für die Eltern vor, in welchem über den Schulbetrieb in der ersten Woche nach den Osterferien informiert werden soll. Die Tests wurden für alle Schulen des Stadtgebiets von Andreas Bochtler über das Land Baden-Württemberg geordert, bisher ist jedoch noch kein Liefertermin bekannt. „Wir haben mit einem Lieferengpass gerechnet und vorsichtshalber auch bei einem anderen Lieferanten bestellt“, erklärte Bochtler. Er geht hier von einer Lieferung bis nächste Woche aus. Sollten die Schnelltests bereits am Wochenende eintreffen, werde die Feuerwehr für eine pünktliche Verteilung an die Schulen sorgen.

„Da die aktuelle Situation ständigen Veränderungen unterworfen ist, sind wir daher sehr bestrebt, gemeinsam mit den Schulleiterinnen und Schulleitern ein möglichst reibungsloses Schnelltestsystem auf die Beine zu stellen. Die Sicherheit aller Beteiligten ist für uns ein äußerst wichtiges Anliegen“, so Oberbürgermeister Rechle. Die Stadt, betonte Oberbürgermeister Rechle, ziehe mit den Schulleitungen an einem Strang und biete ihnen alle möglichen Formen der Unterstützung, insbesondere bei dem so wichtigen Testen der Schülerinnen und Schüler auf das Coronavirus an.

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