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Autor: Nicole Hentschke
Artikel vom 28.04.2022

Spielerischer Bezug zur Inklusion

Im Zuge dieses inklusiven Konzeptes haben die Kinder letztens zusammen eine Rampe aus Lego-Steinen gebaut.

Am Donnerstag, dem 5. Mai ist Tag der Inklusion. Was dieses Wort konkret bedeutet, lernen die Kinder, die den Kindergarten Radstraße besuchen, seit einiger Zeit genauer kennen. Der Kindergarten nimmt seit Mai 2021 an dem „Modellversuch Inklusion“ des Landes Baden-Württemberg teil. „Inklusion in den Kitas zu leben, sehen wir als Träger als ein sehr wichtiges Zukunftsthema. Durch unsere erfolgreiche Bewerbung für den Modellversuch Inklusion des Landes BaWü können wir unsere Teams für diese anspruchsvolle Aufgabe fortbilden. In den Kitas kann dadurch die Qualität der Arbeit kontinuierlich verbessert werden. Dankbar sind wir auch für die Mittel aus dem Förderprogramm „Weiterentwicklung und Unterstützung inklusiver Kindertageseinrichtungen“ des Landes, die uns ermöglichen, auch die Ausstattung entsprechend zu ergänzen, erläutert Sigrid Scheiffele, Leiterin des Amts für Bildung und Betreuung.

Ziel ist es, die Betreuung für Kinder mit besonderen Förderbedarf und Kinder, die einen solchen nicht benötigen, gemeinsam bestmöglich zu fördern. Ebenso sollen den Mädchen und Jungen spielerisch die Bedeutung und die Möglichkeiten von Inklusion verdeutlicht werden. Inklusion bietet die Möglichkeit der Bereicherung durch die menschliche Vielfalt. Jeder Mensch ist anders, wobei das Konzept der Inklusion den Kleinen dabei helfen soll, sich und andere – trotz oder gerade wegen ihrer Unterschiede – zu wertschätzen. Im Zuge dieses inklusiven Konzeptes haben die Kinder letztens zusammen eine Rampe aus Lego-Steinen gebaut. Stufen stellen für die Mehrheit der Nutzerinnen und Nutzer kein Problem dar, sind jedoch für Rollstuhlfahrerinnen und –fahrer, Eltern mit Kinderwägen oder ältere Personen mit Rollator, teils kaum überwindbare Hindernisse. Mit dem Bau der kleinen Rampe konnten die Kinder sehen, dass einfache Hilfsmittel schon eine große Wirkung haben können, um das Umfeld für alle wesentlich zugänglicher und einfacher zu gestalten. „Durch den Bau der Rampe haben die Kleinen gesehen, wie wirksam schon kleinere Veränderungen sind. Allerdings haben die Kinder für ihr inklusives Bauprojekt die Lego-Steine der Kita genommen. Bevor nun die Rampe gänzlich auseinandergenommen wird, haben wir uns entschlossen, dem Kindergarten neue Lego-Steine zukommen zu lassen“, sagt Hermann Manne, vom Dezernat Bildung, Betreuung und Soziales.

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