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Autor: Nicole Hentschke
Artikel vom 24.11.2022

Verstärkter Hochwasserschutz an der Rottum

Mit den Baumaßnahmen an der Rottum-Insel wurde dafür gesorgt, dass das Hochwasserrisiko stärker eingedämmt wird.

Am Dienstag, dem 22. November konnte ein wichtiger Baustein für den Hochwasserschutz vor Ort umgesetzt werden. Mit den Baumaßnahmen an der Rottum-Insel wurde dafür gesorgt, dass das Hochwasserrisiko stärker eingedämmt wird. Zuletzt hatte das Hochwasser im Mai 2016 genau vor Augen geführt, wie immens wichtig das Thema Hochwasserschutz ist. Durch massive Unwetter und Starkregen schwoll die sonst ruhig dahinlaufende Rottum stark an und drohte die Innenstadt zu fluten. Nur unter höchstem Einsatz der Feuerwehr sowie beherzten Bürgerinnen und Bürger gelang es, einen Wall aus Sandsäcken zu errichten, um Schlimmeres zu verhindern. „Der Schaden, der bei solchen Hochwassern entsteht ist immens. Neben materiellen Dingen werden dabei auch persönliche Erinnerungstücke zerstört, was ebenfalls einen höchst emotionalen Verlust darstellt“, betont Oberbürgermeister Ingo Bergmann. Um für das nächste Hochwasser gut gewappnet zu sein, wurde bei der durchgeführten Maßnahme die Schutzhöhe, die normalerweise bei einem 100-jährlichen Hochwasser vorgesehen wurde, nochmals verstärkt.  Konkret wurden auf der Seite der Insel eine 60 m lange Hochwasserschutzwand mit Stahlträger und Betonfertigteilelementen errichtet, während am Parkweg eine Blocksteinmauer mit 75 m Länge umgesetzt wurde. Dazu wurden insgesamt 700 Tonnen an Erde bewegt, wobei man nun eher wenig davon noch sieht. „Wenn die Vegetation drüber gewachsen ist, wird man von der Maßnahme nicht mehr viel sehen, aber es ist sehr gut zu wissen, dass sie da ist. Ein großer Dank an alle, die zum Erfolg dieses Projektes beigetragen haben. Herzlichen Dank an die Projektbeteiligten, die Mitglieder des Gemeinderates, die städtischen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie die Anwohnerinnen und Anwohner, die mit viel Geduld die Bauarbeiten vor ihrer Haustür ertragen haben. Ebenfalls ein großes Dankeschön an die Feuerwehr, auf die immer Verlass ist, wenn sie gebraucht wird“, sagt Oberbürgermeister Ingo Bergmann. Die Bauarbeiten dauerten insgesamt drei Monate.

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