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Tierschutzorganisationen bitten um Unterstützung
Immer mehr herrenlose Katzen brauchen Hilfe
Laupheim – Die Zahl herrenloser Katzen in Deutschland nimmt stetig zu und entwickelt sich zu einem ernsthaften Tierschutzproblem. Ein Töten der Tiere ist keine Lösung, da sich die Population dadurch nicht verringert. Nur konsequente Kastrationen können langfristig zu einer Stabilisierung und Reduzierung der Katzenbestände führen.
Tierschutzorganisationen wie die Katzenhilfe Laupheim und der Tierschutzverein Biberach führen deshalb regelmäßig Kastrationsaktionen durch. Dabei werden freilebende Katzen eingefangen, kastriert, tierärztlich versorgt, gekennzeichnet und anschließend an ihre Futterstellen zurückgebracht.
Futterstellen spielen eine zentrale Rolle, um die Tiere einzufangen, medizinisch zu versorgen und ihren Gesundheitszustand zu überwachen. Sie ermöglichen es auch, Krankheiten oder Verletzungen frühzeitig zu erkennen.
Bürgerinnen und Bürger können helfen, indem sie Brennpunkte melden oder selbst eine Futterstelle betreuen. Die Tierschutzorganisationen unterstützen hierbei mit Ausrüstung, Futter und der Übernahme von Tierarztkosten.
Ein besonderer Appell richtet sich an Katzenhalterinnen und Katzenhalter: Nur durch die Kastration, Kennzeichnung und Registrierung von Freigängerkatzen kann weiteres Tierleid verhindert werden.
Weitere Informationen finden sich unter:
• Kampagne des Deutschen Tierschutzbundes: www.jetzt-katzen-helfen.de
• Katzenhilfe Laupheim: katzenhilfe-laupheim.de
kontakt@katzenhilfe-laupheim.de
• Tierschutzverein im Landkreis Biberach e. V.: www.tierschutzverein-biberach.de
mail@tierschutzverein-biberach.de
In Österreich besteht bereits eine Kastrationspflicht für Freigängerkatzen. In Deutschland sind vergleichbare Regelungen bislang noch uneinheitlich.
Jede Unterstützung hilft, das Leid der herrenlosen Katzen zu verringern. Gemeinsam kann ein wichtiger Beitrag zum Tierschutz geleistet werden.
