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Aktuelles
Autor: Nicole Hentschke
Artikel vom 11.12.2020

Wartehallen ergänzen ÖPNV-Angebot

Hierbei spielt vor allem auch der Aspekt der Barrierefreiheit eine große Rolle.

Am Donnerstag, dem 10. Dezember wurde in der Fockestraße die erste neue Wartehalle offiziell präsentiert. Die Wartehallen sollen das Angebot des öffentlichen Personennahverkehrs ergänzen und verbessern. Die neuen Wartemöglichkeiten bieten dabei weit mehr, als nur Schutz vor Wind und Wetter. Hierbei spielt vor allem auch der Aspekt der Barrierefreiheit eine große Rolle, damit die Nutzung des öffentlichen Personennahverkehrs ebenso Fahrgäste anspricht, die in ihrer Mobilität oder Sensorik eingeschränkt sind. So wurde etwa bei der Gestaltung der Sitzbänke daran gedacht, diese in unterschiedliche Sitzhöhen zu installieren. Ebenso sind diese mit einer Stütze ausgestattet, um das Aufstehen zu erleichtern. „Wir wollten die Wartehallen so gestalten, dass diese die Bedürfnisse aller Fahrgäste abdecken. Daher wurde darauf geachtet, dass Rollstuhlfahrer, ältere Menschen mit Rollator oder Familien mit Kinderwagen genug Platz zum Rangieren haben. Zudem wurden die Bodenflächen mit taktilen Elementen ausgestattet, um Personen mit Seheinschränkungen eine bessere Orientierung zu geben“, erklärt Raymond Ihle, Technischer Leiter der Stadtwerke.  Bei der Gestaltung wurde ein klares, einheitliches Design verwendet, welches sowohl das Stadtlogo als auch die Stadtsilhouette aufgreift. Die Wände der Wartehallen sind dabei semi-transparent gehalten, wodurch der Wartebereich hell und lichtdurchlässig gestaltet wird. Die Gestaltung der Wände dient darüber hinaus auch dem Vogelschutz. So wurden spiegelnde Flächen und große optische Öffnungen vermieden, da diese die Tiere in ihrem Flugverhalten stören. Die Wartehallen sollen in Zukunft ebenso einen Beitrag für die Umwelt leisten, weshalb diese optional auf der Dachfläche begrünt werden können. „Nicht nur Personen, die öffentliche Verkehrsmittel nutzen, unterstützen somit die Umwelt, auch die Hallen selbst können als Grünflächen dienen. Damit wird ein weiterer Beitrag für mehr Nachhaltigkeit und Artenschutz geleistet“, freut sich Oberbürgermeister Gerold Rechle. Bisher steht eine Wartehalle in der Fockestraße, zwei weitere in der Ritter-Heinrich-Straße in Baustetten und eine Wartehalle wurde in Bihlafingen an der Grundschule installiert. Sechs weitere Wartehallen werden im Laufe des nächsten Jahres hinzukommen.

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