Aktuelles: Laupheim

Seitenbereiche

Sie verwendeten einen veralteten Browser. Bitte führen Sie für ein besseres Surf-Erlebnis ein Upgrade aus.
JavaScript scheint momentan in Ihren Browsereinstellungen deaktiviert zu sein.
Bitte nehmen Sie eine Änderung dieser Einstellung vor und laden Sie die Webseite neu, um deren volle Funktionalität zu ermöglichen.
Wetter
Do, 15. April 2021
-1 °C
Überwiegend bewölkt

Hauptbereich

Aktuelles
Autor: Nicole Hentschke
Artikel vom 25.02.2021

Covid-19-Schnelltestzentrum in Laupheim

Dieses befindet sich im ehemaligen Rentschler Gebäude in der Mittelstraße 18. Getestet wird ab Dienstag, 2. März.

Um Infektionsketten erfolgreich zu unterbrechen und damit das Infektionsgeschehen einzubremsen, ist die Identifikation von infizierten Personen entscheidend. Mittlerweile können Antigenschnelltests eingesetzt werden, um vorliegende, asymptomatische Infektionen schnellstmöglich zu ermitteln. Als Ergänzung zur bisherigen nationalen Teststrategie hat die Stadt Laupheim unter der Leitung des Amtes für Brand- und Bevölkerungsschutz ein Covid-19-Schnelltestzentrum errichtet. Dieses befindet sich im ehemaligen Rentschler Gebäude in der Mittelstraße 18. Getestet wird ab Dienstag, 2. März. Die Termine finden zweimal die Woche statt, jeweils am Dienstag von 17 Uhr bis 20 Uhr und am Samstag von 13 Uhr bis 16 Uhr. Für die Tests muss man sich vorab nicht anmelden, zudem sind die Tests kostenfrei. „Derzeit ist das Testen die einzige Möglichkeit, um das Pandemiegeschehen vor Ort maßgeblich zu beeinflussen. Da durch die Testung auch Personen herausgefiltert werden, die ohne Symptome mit dem Coronavirus infiziert sind, werden die Infektionszahlen vor Ort zwar dementsprechend ansteigen, die Pandemielage wird dadurch jedoch sicherer“, sagt Erste Bürgermeisterin Eva-Britta Wind. Das Angebot richtet sich an Bürgerinnen und Bürger der Stadt Laupheim sowie der Ortsteile und ebenso an Personen, die nachweislich in Laupheim oder den Ortsteilen arbeiten. Testen lassen kann sich jeder, der symptomfrei sowie keine Kontaktperson ist und zudem keine andere Möglichkeit hat, sich testen zu lassen. Personen, die anderweitig testberechtigt sind, wie beispielsweise Lehrer oder Erzieher, sollen weiterhin das bestehende Testangebot in den Arztpraxen wahrnehmen, um die begrenzten Ressourcen für andere freizuhalten. Personen, die Symptome aufweisen oder als Kontaktpersonen gelten, müssen sich an ihren Hausarzt oder eine Coronaschwerpunktpraxis wenden. Das Covid-19-Schnelltestzentrum dient als langfristige Erweiterung bzw. Ergänzung zur bisherigen nationalen Teststrategie und soll diese ausdrücklich nicht ersetzen. Um zu Beginn eine Überlastung zu vermeiden, bittet die Stadtverwaltung darum, dass sich nur Personen testen lassen, die einen wichtigen Anlass für eine Testung haben (z.B. einen Besuch bei Angehörigen, die der Risikogruppe angehören) oder sich versichern wollen, nicht an einer asymptomatischen Infektion zu leiden. „Bei einem konkreten Verdacht sind die Coronaschwerpunktpraxen bzw. Hausarztpraxen zuständig. Es ist uns ein großes Anliegen mit dem Zentrum den Personen ein Testangebot zu bieten, die sonst keines hätten“, erklärt Dr. David Albrecht, Feuerwehrarzt der Stadt Laupheim und medizinischer Leiter des Covid-19-Schnelltestzentrums. Die Stadtverwaltung bittet um Verständnis, wenn nicht alle Interessierten sofort getestet werden können. Bei der Durchführung der Test wird die Stadtverwaltung durch das Deutsche Rote Kreuz erheblich unterstützt. „Das DRK und die städtische Feuerwehr haben seit jeher eine gute und enge Zusammenarbeit. Für uns war klar, dass wir auch dieses Projekt sofort unterstützten“, sagt Rafael Mangold, Bereitschaftsleiter des DRK Laupheim. Dank der sehr guten Zusammenarbeit zwischen DRK und der Stadtverwaltung kann das Zentrum schon ab März in Betrieb gehen. „Nachdem kürzlich in einer städtischen Betreuungseinrichtung die britische Mutation des Coronavirus nachgewiesen wurde, war uns klar, dass wir schnellstmöglich handeln müssen. Wir sind daher sehr froh, dass wir in kürzester Zeit nicht nur den passenden Standort gefunden haben, sondern alles Organisatorische rund um das Zentrum so rasch auf die Beine stellen konnten“, betont Andreas Bochtler, Feuerwehrkommandant und Leiter des Amtes für Brand- und Bevölkerungsschutz.

Zurück zur Übersicht