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Aktuelles
Autor: Nicole Hentschke
Artikel vom 04.03.2021

Städtisches Impftelefon wird weiterhin angeboten

Bisher richtet sich das Angebot nur an die über 80-Jährigen, dieses soll aber weiter bestehen, wenn dann Jüngere geimpft werden können.

Die Stadtverwaltung hilft seit 1. Februar Senioren über 80 Jahren dabei, einen Impftermin auszumachen. Über 80-Jährige, die in ihrem Umfeld keine Unterstützung durch Angehörige haben, können sich immer von Montag bis Freitag von 8.00 Uhr bis 13.00 Uhr unter den Telefonnummern 9680014, 9680017 oder 9680024 melden. Die Aktion lief bisher sehr erfolgreich, so wurden für 181 Senioren Impftermine vermittelt. Allerdings können momentan nur Impftermine für Personen über 80 Jahren vereinbart werden, Wartelisten für jüngere Personen werden nicht angelegt. Ein dringender Handlungsbedarf bei diesem Thema, wurde bereits vor dem Start des Impfens deutlich. So hatten sich zahlreiche Bürgerinnen und Bürger an die Stadtverwaltung gewandt, mit der Bitte, sie beim Vermitteln von Impfterminen zu unterstützen. Vielen war das Anmelden über das Onlineportal oder telefonisch zu kompliziert und zu umständlich. „Wir wollten möglichst schnell und einfach Hilfe anbieten, wobei es uns sehr wichtig war, dass die über 80-Jährigen einen direkten und persönlichen Ansprechpartner haben. Dafür sind sowohl die Kolleginnen und Kollegen der Schulsozialarbeit als auch die der städtischen Jugendarbeit die ideale Besetzung. Aufgrund ihrer Ausbildung und ihrer Erfahrung können sie sich mit viel Empathie und Feingefühl einbringen und dies auch so kommunizieren“, betont Sigrid Scheiffele, Leiterin des Amtes Bildung und Betreuung. Neben den fachlichen und persönlichen Kompetenzen kam hinzu, dass – neben der Arbeit in ihrem eigentlichen Aufgabengebiet – noch zeitliche Kapazitäten vorhanden waren. So übernahmen die Schulsozialarbeiter den Beginn der Aktion und betreuten diese bis zur Öffnung der Kitas und Schulen, die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der städtischen Jugendarbeit sind seitdem im Einsatz. „Dadurch, dass die Kolleginnen und Kollegen immer nur zu einzelnen Schichten eingesetzt sind und derzeit die Corona-Maßnahmen ihre gewohnte Arbeit stark einschränken, nahm die Hilfe bei den Impfterminen bisher keine zeitlichen Ressourcen aus ihrem eigentlichen Aufgabenbereich weg. Stattdessen wird dadurch ein erheblicher Beitrag für die Gesundheit der Senioren und die Bekämpfung des Virus vor Ort geleistet. Ein Schwerpunkt der Jugendarbeit ist, neben den Onlineangeboten, in diesem Frühjahr die Unterstützung von Jugendlichen bei Bewerbungen und deren Vorbereitung auf Prüfungen.“, erklärt Sigrid Scheiffele. Aufgrund der wärmeren Temperaturen und der sukzessiven Öffnung nach dem Lockdown ist nun wieder mehr Jugendarbeit, insbesondere im Moment aufsuchende Jugendarbeit, möglich. Daher ist die Stadtverwaltung dabei, aus anderen Bereichen passende Ansprechpartner für die Impfterminvermittlung vorzubereiten. Somit soll gewährleistet werden, dass die Bürgerinnen und Bürger auch weiterhin Termine zum Impfen erhalten.

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