Stadt Laupheim ehrt Ekkehard Bischof und Roland Müller
Erstelldatum07.07.2026
Die Stadt Laupheim hat anlässlich des Kinder- und Heimatfests 2026 zweimal die Carl-Laemmle-Medaille verliehen.
Die Stadt Laupheim hat anlässlich des Kinder- und Heimatfests 2026 die Carl-Laemmle-Medaille an zwei Männer verliehen, die das Vereins- und Gemeinschaftsleben ihrer Heimat über Jahrzehnte hinweg geprägt haben: Ekkehard Bischof aus Baustetten und Roland Müller aus Laupheim-Baustetten. Oberbürgermeister Bergmann überreichte die Auszeichnung im Rahmen eines feierlichen Empfangs.
Die Carl-Laemmle-Medaille ist die höchste Auszeichnung der Stadt Laupheim für ehrenamtliches Engagement. Sie wird nur dann verliehen, wenn ein Engagement durch außergewöhnliche Beständigkeit und nachhaltige Wirkung für die Stadtgesellschaft überzeugt.
Ekkehard Bischof gründete 1986 die Volleyball-Abteilung im SV Baustetten und steht dem daraus hervorgegangenen Volleyball Club Baustetten bis heute als Vorsitzender vor. In vierzig Jahren wuchs der Verein auf rund 270 Mitglieder, erzielte sportliche Erfolge bis in die Oberliga und baute eine intensive Jugendarbeit auf. Bischof war dabei nie nur Vorsitzender auf dem Papier: Er ist seit 38 Jahren Trainer, koordiniert den Spielbetrieb, organisiert Turniere und ist seit 1985 aktives Mitglied der Feuerwehr Baustetten.
Roland Müller ist seit 1974 Mitglied der Arbeiterwohlfahrt und seit 2005 durchgehend 1. Vorsitzender des Ortsverbands Laupheim-Schwendi. Er organisiert Kleiderkammer, Nothilfe und Sozialberatung, holt mobilitätseingeschränkte Mitglieder mit dem eigenen Auto zu Veranstaltungen ab und macht den Verein durch Aktionen wie die Pop-up-Hütte auf dem Weihnachtsmarkt in der Stadtgesellschaft sichtbar. Was ihn antreibt, brachte Oberbürgermeister Bergmann in seiner Laudatio so auf den Punkt: Müller wisse, dass sich Menschen auf ihn verlassen – und diesem Vertrauen jeden Tag neu gerecht zu werden, das sei es, was über dreißig Jahre Vorstandsarbeit trage.
„Was beide Preisträger auszeichnet, ist nicht die Summe der Stunden, die sie investiert haben – es ist die Tatsache, dass sie nie aufgehört haben. Das ist in unserer schnelllebigen Zeit keine Selbstverständlichkeit mehr. Laupheim kann sich glücklich schätzen, solche Menschen zu haben."


