Integration in Laupheim
Historischer Hintergrund
Die große Kreisstadt Laupheim hat bereits in der Vergangenheit Erfahrungen mit Migration, Integration und Flucht erfahren. Bis zum Aufstieg des Nationalsozialismus bestand in Laupheim eine große jüdische Gemeinde, die im 19. Jahrhundert aktiv am gesellschaftlichen Leben teilnahm. Dieses vielfältige Miteinander fand jedoch ein tragisches Ende durch die rassistische Ideologie des Nationalsozialismus.
Zusammenleben in Vielfalt
Heute versteht sich die große Kreisstadt Laupheim als weltoffene Kommune, die das Zusammenleben in einer kulturell vielfältigen Gesellschaft schätzt. Mit dem Beschluss des Gemeinderats im Frühsommer 2015, eine Koordinierungsstelle für Integration einzurichten, hat die Stadt Laupheim ihren Willen bekräftigt, Integration als Bereicherung und als festen Bestandteil der kommunalen Aufgaben zu verstehen. Ziel ist es, geeignete Strukturen und Netzwerke zu schaffen und diese kontinuierlich weiterzuentwickeln.
Aufgaben der Integrationsbeauftragten
Die Integrationsbeauftragten sind vor allem mit der Planung, Entwicklung, Koordination sowie der beratenden Begleitung der kommunalen Integrationsarbeit betraut. Dabei liegt der Schwerpunkt insbesondere auf der konzeptionellen und strukturellen Weiterentwicklung der Integrationsarbeit in Laupheim:
- Netzwerkarbeit
- Beratung von Menschen mit internationaler Herkunft und allen Akteurinnen und Akteuren in der Migrationsarbeit
- Planung, Entwicklung und Koordination kommunaler Integrationsarbeit
- Aufbau und Ausbau der Kontakte zu den verschiedenen Akteuren in der Integrationsarbeit vor Ort
- Vernetzung der Angebote und Akteure in der Integrationsarbeit
- Initiierung und Koordination von Projekten und Maßnahmen im Arbeitsfeld Migration und Integration
- Erarbeitung von Konzepten
- Akquise von Zuschüssen für interkulturelle Projekte
- Initiierung und Begleitung von Projekten
- Aufklärungs- und Öffentlichkeitsarbeit
- Berichte
- Evaluation

