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Zeittafel

Die Geschichte Laupheims in Kurzfassung

Schon vor ca. 15.000 Jahren durchzogen nomadisierende Volksstämme unsere Gegend. Ca. 2.000 v. Chr. siedelten hier die Kelten. 800 - 400 v. Chr. entstand die Hallstatt- und Laténekultur. Von ca. 50 v. Chr. bis zum Jahr 259/260 besetzten die Römer das Land. Das Gebiet nördlich der Alpen war die römische Provinz Raetien.

Erste Nennungen und Adel

778
"Louphaim" wird erstmals schriftlich als unser Ort erwähnt. Die Urkunde liegt im Klosterarchiv St. Gallen.Wie lange früher hier schon eine Gerichtsstätte bestand, ist nicht bekannt; es werden Jahrhunderte vermutet. Laupheim ist der Hauptort des so genannten Rammachgäus.

926
Laupheim, Baustetten und Oberholzheim wird von den Ungarn zerstört.

1110 - 1325
Ortsadelige sind in Laupheim genannt.

14. bis 15. Jahrhundert

1325
Der Ort geht in den Besitz der Herren von Waldsee, die ihn bereits 1331 an Österreich verkaufen, das bis 1805 Oberlehensherrschaft bleibt. Als Lehennehmer ziehen die von Freyberg in Laupheim auf.

1357
Die Herrschaft Laupheims wird von Burkhard von Ellerbach übernommen. 1570 erlischt hier die Familie im Mannesstamm.

1413
Das Kloster Ochsenhausen erhält den so genannten Kirchensatz und die Pfarrei Laupheim. 1434Verleihung des Marktrechts.

16. bis 17. Jahrhundert

1525
Der Baltringer Haufen zerstört während des Bauernkriegs unter Bauernführer Ulrich Schmid, Hufschmied aus Sulmingen, die Laupheimer Burg.

1582
Die Herren von Welden treten die Herrschaft von Laupheim an.

1596
Dem Ort wird der Wappenbrief verliehen.

1621
Laupheim wird durch Erbteilung in zwei Ortsherrschaften, Groß- und Kleinlaupheim, aufgeteilt. 

1618 - 1648
Auch in Laupheim leiden die Menschen unter dem Dreißigjährigen Krieg. Besonders schlimm hausen die schwedischen und die kaiserlichen Truppen in den Jahren 1632/34.

18. Jahrhundert

1724 - 1732
Erster so genannter Schutzvertrag zwischen Ortsherrschaften und zuzugswilligen Juden. Die ersten vier jüdischen Familien kommen nach Laupheim und ziehen in zwei neu errichtete Häuser auf dem vorderen Judenberg ein. 1726Erst gemalte Darstellung des Marktfleckens im einstigen Hochaltarbild der St. Leonhards-Kapelle, gemalt von Joh. Georg Bergmüller. Heute in St. Peter und Paul.

1752
Das Schloß Laupheim entstand in der heutigen barocken Form aus bereits vorher bestehenden Gebäuden.

1766 - 1768
Bau des Schlosses Kleinlaupheim durch Joh. Georg Specht aus Lindenberg.

1796 - 1805
Laupheim wird im Napolionischen Krieg mehrfach durch französische und österreichische Truppen besetzt und durchzogen.

19. Jahrhundert

1805 - 1806
Laupheim wird bayrisch, 1806 württembergisch.

1836
Abschaffung der Leibeigenschaft.

1840
Die Freiherrn von Welden verkaufen die beiden Schlösser an den württembergischen Staat.

1843
Viktor Steiner erwirbt Schloß Großlaupheim mit Hofgut.

1845
Oberamt und Oberamtsgericht von Wiblingen wird nach Laupheim mit Sitz Schloß Kleinlaupheim verlegt.

1850
Die Bahnstrecke Ulm-Friedrichshafen wird eröffnet. Eröffnung der Nebenstrecke nach Schwendi 1904. Die Strecke nach Schwendi wird 1967 im Personenverkehr, 1984 endgültig stillgelegt. 

1862
Die Gemeindeverwaltung erwirbt das Erdgeschoß des Heilig-Geist-Spitals, um hier das Rathaus einzurichten. 1868Ludwig Werkmann erbaut das jüdische Schulhaus in der Radstraße. 1970 abgerissen.

1869
Laupheim wird Stadt. Die Lateinschule wird eröffnet.

1871
Die kath. Volksschule in der Mittelstraße wird fertig gestellt. Architekt ist Julius Werkmann.

1876
Von Ludwig Werkmann wird das Bezirkskrankenhaus erbaut.

20. Jahrhundert

1910
Die Wielandschule wird durch Oberbaurat Knoblauch erbaut. Erweiterung 1963.

1914 - 1918
168 Laupheimer fallen im Ersten Weltkrieg.

1933 - 1942
Mit der so genannten Machtübernahme der Nationalsozialisten beginnt die systematische Unterdrückung und Entrechtung der jüdischen Bevölkerung. 1938 wird die Laupheimer Synagoge niedergebrannt. 1941/42 werden die letzten hier lebenden Juden in Konzentrationslager deportiert.

1939 - 1945
Der Zweite Weltkrieg fordert 518 Gefallene und 75 Vermisste. Ausgebombte aus deutschen Großstädten finden Aufnahme in der Stadt, Heimatvertriebene eine neue Heimat.

1948
Die Währungsreform beendet die Lebensmittelrationierung. Die Wirtschaft kommt wieder in Gang. 1949Gründung der Gemeinnützigen Wohnungsbaugenossenschaft Oberland (GWO). Erstes Kinder- und Heimatfest nach dem Krieg. 1960Die Familie Steiner verkauft Schloß Großlaupheim mit Schloßpark an die Stadtgemeinde.

1964
Am 1. Februar beziehen die ersten Soldaten den neuen Heeresflugplatz. 1966Otmar Schick wird Bürgermeister von Laupheim 1968Neubau des Gymnasiums mit Aula, Sportplatz und Sporthalle Herrenmahd.

1972
Im Zuge der Gemeindereform gliedern sich die Orte Baustetten, Bihlafingen und Untersulmetingen der Stadt an. Neubau der Realschule, erweitert 1978 und 1990/91.

1975
Obersulmetingen wird eingemeindet.

1977
Neubau des Rathauses mit Stadtbibliothek am unteren Marktplatz.

1982
Das neue Feuerwehrgerätehaus an der Bahnhofstraße wird eingeweiht.

1984
Eine weitere Sporthalle, die "Rottumhalle", wird fertig gestellt.

1986
Umbau und Sanierung der historischen Schranne am oberen Marktplatz.

1987
Die neue Trinkwasserversorgungsanlage des Zweckverbands Iller-Rißtal wird in Betrieb genommen.

1987 - 1990
Neubau des Kreiskrankenhauses mit Pflegeabteilung.

1989 - 1990
Der obere Marktplatz wird umgestaltet und erhält einen Brunnen.

1990
Einweihung des Planetariums. Fertigstellung der Nordtangente.

1991
Einweihung des neuen Bauhofs. Einweihung der Aussegnungshalle in Untersulmetingen.

1992
Erweiterung der Realschule mit Lichthof. Umbau des Pfarrstadels in Bihlafingen zum Bürgerhaus.

1993
Neubau der Grundschule Bronner Berg mit Turnhalle. Erweiterung des Kindergartens in Bihlafingen. Neues Domizil der Musikschule im Gregorianum. Erweiterung des Feuerwehrgerätehauses in Obersulmetingen. Die Städtepartnerschaft mit Neustadt/Orla wird besiegelt.

1995
Fertigstellung der Grundschule Untersulmetingen. Bezug des neuen Volkshochschulgebäudes in der Bahnhofstraße. Der neue B 30-Anschluss Laupheim-Mitte wird fertig gestellt.

1996
Einweihung des neuen Parkbades. Fertigstellung des neuen Kindergartens Welsche Höfe.

1997
Neubau des Kindergartens Villa Kunterbunt. Neugestaltung der oberen Mittelstraße und des unteren Marktplatzes. Erstmals gibt es einen mehrtägigen Weihnachtsmarkt in Laupheim.

1998
Städtepartnerschaft mit Feyzin/Frankreich. Eröffnung des Museums zur Geschichte von Christen und Juden. Neubau des Kindergartens in Obersulmetingen. Eröffnung des Jugendhauses. Fertigstellung und Inbetriebnahme der Sternwarte beim Planetarium.

1999
Erweiterung des Carl-Laemmle-Gymnasiums. Reaktivierung des Laupheimer Stadtbahnhofes in Zusammenhang mit dem neuen Nahverkehrskonzept.

21. Jahrhundert

2000
Die Sanierung der Mehrzweckhalle Baustetten und des Lehrschwimmbeckens Baustetten ist abgeschlossen. Einrichtung des Ganztageskindergartens Gregorianum. Renovierung der St. Otmar-Kapelle in Untersulmetingen.

2001
Neugestaltung der unteren Mittelstraße. Renovierung und Wiedereröffnung der St. Leonhardskapelle.

2002
Bürgermeister Otmar Schick geht in den Ruhestand, Monika Sitter wird neue Bürgermeisterin von Laupheim. Einweihung des neuen Hallenbades. Einweihung des Kulturhauses Schloss Großlaupheim. Sanierung des Gretel-Bergmann-Stadions. Einweihung des neuen Zentralen Omnisbusbahnhofs (ZOB).

2003
1225-jähriges Stadtjubiläum. Gründung der Bürgerstiftung. 1. Laupheimer Seniorenmesse. Einweihung Gretel-Bergmann-Stadion. Wiedereröffnung des Laupheimer Museums.

2004
Namensgebung Bischof-Ulrich-Schule Obersulmetingen. LUK-Frauen setzen sich für die Sprachförderung in den Kindergärten ein.

2005
Einweihung der neuen TSV-Sporthalle.

2006
Erster Laupheimer Familientag. Einweihung Museumserweiterung. Einweihung der Haupt- und Werkrealschule inkl. Mensa und Namensgebung: Friedrich-Uhlmann-Schule/Hauptschule mit Werkrealschule.

2007
Anbringung Gedenktafel am Westbahnhof zur Erinnerung an die Deportation der jüdischen Mitbürger/innen in die Konzentrations- und Vernichtungslager.
Einweihung der Kinderkrippe Regenbogen.
Einweihung Feuerwehrgerätehaus Laupheim und Fahrzeugweihe.
Einweihung und Segnun Wasserbecken im jüdischen Friedhof.
Froschparade in der Mittelstraße.
Einweihung des neuen Feuerwehrgerätehauses in Untersulmetingen mit Fahrzeug- und Fahnenweihe.
Einweihung Kunstrasenplatz am Grasigen Weg und Einweihung der neuen Mehrzweckhalle am Laubachweg.
Gründung des Freundeskreises für das Museum zur Geschichte von Christen und Juden.

2008
Sanierung und Vergrößerung der Kläranlage (2207/2008). Michael Assenmacher wird Erster Beigeordneter. Die Partnerschaften feiern Jubiläum: je 15 Jahre Feyzin und Neustadt/Orla, 40 Jahre Tal der Béthune.

2010
Neuer Bürgermeister wird am 05.03.2010 Herr Rainer Kapellen.
Im Rahmen der Heimatstunde wird am 26.06.2010 den Herren Fidelis Braig, Theo Miller und Peter Rieger die Bürgermedaille verliehen.
Einweihung des neuen Sportheims des SV Sulmetingen.
Aktionstag im Schlosspark.
Herr Gerold Rechle wird am 27.09.2010 zum Ersten Beigeordneten gewählt.

2011
Einweihung der Aussegnungshalle am Neuen Friedhof und Tag der offenen Tür am 28./29.01.2011